Finanz-Guhr Dresden

Finanz - Guhr ist Ihr Versicherungsmakler

 

für die Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Rentenversicherung. Sie wollen von der Gesetzlichen zur Privaten Krankenversicherung wechseln, sich vor Berufsunfähigkeit schützen oder für das Alter vorsorgen möchten, dann sind Sie hier genau richtig. Ich helfe Ihnen die richtige Auswahl für den geeigneten Tarif zu treffen.

 

Private Krankenversicherung

 

In Deutschland gibt es zwei völlig verschiedene Konzepte zur Absicherung der Gesundheitskosten: die gesetzliche und die private Krankenversicherung.

 

Gesetzliche Krankenversicherung: Der Arzt wird für seine Leistungen nach einem festen Gebührensatz honoriert (Sachleistungsprinzip). Die gesetzlichen Krankenkassen erbringen ihre Leistungen als Sachleistung bzw. Dienstleistung und rechnen die Kosten direkt mit den medizinischen Leistungserbringern ab. Der Hausarzt wird in verschiedener Hinsicht gefördert. So war zum Beispiel bis Ende Dezember 2012 ohne Überweisung durch einen Arzt bei jedem anderen Arzt erneut die zum 1. Januar 2013 abgeschaffte Praxisgebühr zu entrichten. Der Patient kann aber auch stattdessen das Verfahren der Kostenerstattung für sich verwenden.

 

Private Krankenversicherung: Der Arzt kann je nach Art und Umfang der Leistung unter Berücksichtigung von Schwierigkeit und Zeitaufwand dem Patienten möglicherweise einen mehrfachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte oder Zahnärzte (GOÄ, GOZ) in Rechnung stellen. Der Patient bekommt die Kosten ganz oder teilweise von seiner privaten Krankenkasse erstattet (Kostenerstattungsprinzip). Der Privatpatient hat zu beiden Seiten ein Rechtsvertragsverhältnis: Zum einen den Behandlungsvertrag mit dem Arzt über die zu erbringenden Leistungen, zum anderen den Versicherungsvertrag mit seinem Krankenversicherungsanbieter über die Kostenerstattung medizinischer Leistungen. Zum Übertritt in die private Krankenversicherung sind die jeweiligen Beitragsbemessungsgrenzen zu beachten. Diese teilen wir ihnen gerne auf Anfrage mit.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

 

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung gewinnt angesichts der Absenkung des Leistungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung (Erwerbsminderung) immer mehr an Bedeutung. Es gibt enorme Unterschiede in den Versicherungsbedingungen der Gesellschaften. Als Laie, ohne das nötige Versicherungswissen und den entsprechenden Vergleichsprogramme von unabhängigen Analyseunternehmen, ist die Überprüfung der Versicherungsbedingungen nicht möglich. Lediglich die Preisunterschiede sind offensichtlich. Die Tücken im "Kleingedruckten" erkennen Sie erst im Leistungsfall, nämlich dann, wenn die Versicherungsgesellschaft Ihre monatliche Rente nicht bezahlen muss. Lassen Sie von Experten vergleichen. Wichtiger Punkt hier: Der Vergleich sollte unabhängig sein. Gebundene Vertreter einer bestimmten Gesellschaft, können nur dessen Produkte verkaufen. Ob genau diese Ihren Wünschen entsprechen, bleibt fraglich.

 

private Altersvorsorge — Rentenversicherung

 

Als private Altersvorsorge wird das Anlegen von Kapital zum Zweck der Vorsorge für eine ausreichende Rente bezeichnet. Diese dritte Säule der Einkommenssicherung im Alter ist freiwillig. Ihre Bedeutung hängt unter anderem von dem Versorgungsniveau der beiden anderen Säulen ab: von der gesetzlichen Rentenversicherung und von den Leistungen aus betrieblichen Versorgungssystemen. Die private Altersvorsorge basiert auf dem System des Kapitaldeckungsverfahrens, bei dem das eingezahlte Kapital sowie die erwirtschafteten Zinsen ausschließlich dem Sparer zustehen. Die meisten Anbieter privater Vorsorgeprodukte bieten ein Wahlrecht zwischen lebenslanger Rente oder Kapitalauszahlung an. Bei staatlich geförderten Vorsorgeprodukten ist die Möglichkeit der Kapitalauszahlung allerdings stark eingeschränkt.

 

Bedeutung der privaten Altersvorsorge

 

Die private Altersvorsorge wird im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung und der Zunahme unregelmäßiger Lebensläufe immer wichtiger. Das Standardrentenniveau, an dem sich die Rentenpolitik des Bundes ausrichtet ist eine fiktive Größe und entspricht nicht der Realität. Sie ergibt sich aus der fiktiven Rente eines fiktiven Versicherten (Eckrentner), der über 45 Jahre lang Beiträge in Höhe des durchschnittlichen Jahresarbeitsentgelts in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Das Verhältnis dieser Standardrente zum Durchschnittseinkommen der Erwerbstätigen im Berechnungsjahr ergibt das Standardrentenniveau. Aufgrund von Arbeitslosigkeit, Ausbildung oder unterdurchschnittlichen Verdiensten ist die Standardrente regelmäßig höher als die tatsächliche Durchschnittsrente. Die Politik operiert daher mit zu optimistischen Werten, die den Erhalt des Lebensstandards im Alter nicht garantieren können. Zudem wird der steigende Altersdurchschnitt der Bevölkerung weitere Absenkungen des gesetzlichen Rentenniveaus notwendig machen, wenn der Rentenbeitrag für die jüngeren Arbeitnehmer bezahlbar bleiben und nicht viel mehr Steuergeld in die Rentenkassen fließen soll.

 

Förderung der privaten Altersvorsorge

 

Mit der 2002 eingeführten Förderung der zusätzlichen privaten Altersvorsorge hat die Bundesregierung deutlich gemacht, dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht zur Lebensstandardsicherung reicht. Der Staat unterstützt die kapitalgedeckten Vorsorgesysteme mit finanziellen Zuschüssen (Riester-Zulagen) und mit Extra-Steuerersparnissen als zusätzlichem Sonderausgabenabzug. Mit dem seit Beginn des Jahres 2005 eingeleiteten Übergang zur nachgelagerten Besteuerung wurden die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für Aufwendungen zur Altersvorsorge weiter verbessert. Ab dem Jahr 2025 sollen 100 Prozent der Beitragszahlungen bei der Steuererklärung absetzbar sein, also komplett mit der Auszahlung der Rentenbeträge nachgelagert besteuert werden. Damit wurde besonders für Selbständige die Möglichkeit eröffnet, staatlich gefördert eine Altersvorsorge aufzubauen (sogenannte Basis- oder "Rürup-Rente).